| Geschrieben von: Michael Brückner | |||
Specialreport: BlutdiamantenWas müssen wir wissen? Wie verhalten wir uns? Wenn es so etwas wie globale Währungen gibt, dann gehören Diamanten mit Sicherheit dazu. Überall auf der Welt wird das faszinierende Feuer dieser Edelsteine geschätzt, aber auch der hohe Vermögenswert, der sich in ihnen verdichtet. Qualitativ sehr hochwertige Steine im Gegenwert einer Immobilie passen locker in eine Schachtel Zündhölzer. Diamanten sind klein (selbst ein seltener Fünfkaräter wiegt gerade einmal ein Gramm!) und dadurch sehr mobil. Das beflügelt seit jeher auch die Fantasie von Kriminellen. Das strahlende Image von Diamanten leidet immer wieder unter Berichten über Blut- oder Konfliktdiamanten. Dabei handelt es sich um Edelsteine, die unter menschenverachtenden Bedingungen und teilweise unter Androhung von Tod und Folter geschürft, anschließend illegal ausgeführt und verkauft werden. Mit den Erlösen finanzieren Terrororganisationen und Tyrannen-Regimes blutige Bürgerkriege in Afrika. Der Diamantenfachmann Beda Böni hat dieses Thema in seinem lesenswerten, kompakten E-Book „Blutdiamanten“ aufgegriffen. Er liefert wertvolle Hintergrundinformationen, zeigt die Unterschiede zwischen Konflikt- und Blutdiamanten auf und geht der Frage nach, was mit dem sogenannten Kimberley-Process bisher erreicht wurde. Der Leser erfährt zum Beispiel, dass sogar Bin Ladens Terrornetzwerk mit Diamanten Geld für Anschläge verdiente. Am Ende des 43seitigen Dossiers stellt Beda Böni die provozierende Frage, ob Diamanten letztlich wertlos und nur die Emotionen teuer seien. Die Antwort des Autors: Jedes hochwertige Produkt ist mit Emotionen verbunden. Diamanten waren schon im alten Griechenland oder Rom sehr wertvoll – lange, bevor das westliche Marketing erfunden wurde. „Blutdiamanten“ von Beda Böni, E-Book, 43 Seiten,
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