Geschrieben von: Michael Brückner   

Rainer Fuchs: Schöner anlegen in Südseeperlen-Colliers

Südseeperlen

Vielleicht wäre es für Rainer Fuchs einfacher, er würde seinen Kunden Aktien oder Festgeldkonten verkaufen. So aber bietet der Salzburger edle Südseeperlen-Colliers von hoher Qualität an, zu denen er selbst eine ganz persönliche Beziehung aufbaut. „Man verliebt sich in jede einzelne Perle, denn keine ist wie die andere“, sagt der Juwelier und Autor, der sich gern als Weltenbürger definiert, was sicher auch, aber nicht nur mit den von ihm geschätzten Südseeperlen zu tun hat.

So muss er bei manchem Geschäft fast schon eine emotionale Hürde überwinden. Denn was man liebt, gibt man nicht so einfach her. Die emotionale Bindewirkung von Wertpapieren wäre da schon erheblich geringer. Doch auf der anderen Seite ist da die Freude, anspruchsvolle Kunden mit außergewöhnlichen Colliers begeistern zu können. „Gibt es ein schöneres und edleres Geschenk für eine Frau?“, fragt Rainer Fuchs. Und wer ihm einen Moment zuhört, wenn er von Südseeperlen schwärmt, wer ein wenig in seinen Texten stöbert, weiß sofort: Diese Frage ist eine rhetorische.

Südseeperlen-Colliers

Vor allem, wenn staatliche Schuldentürme wachsen und Banken wanken, werden Perlen und Perlencolliers nicht zuletzt als eine besondere Form der Kapitalanlage geschätzt. „Es ist durchaus sinnvoll, in solche Colliers zu investieren. Vorausgesetzt, die Qualität stimmt“, sagt Fuchs. Dann erweisen sich Perlencolliers nicht nur als äußerst werthaltig, zusätzlich gibt es eine hohe emotionale Rendite. Denn was ist schon ein schnöder Depotauszug im Vergleich mit einer betörend schönen Frau, die ein atemberaubendes Südseeperlen-Collier trägt? Jedesmal, wenn sich Rainer Fuchs von einem Collier trennt, appelliert er an den Käufer oder die Käuferin: „Auch wenn das eine Kapitalanlage ist, bitte nicht im Tresor verschwinden lassen“. Das wäre in der Tat ausgesprochen schade, denn auf diese Weise bliebe so manche Kostbarkeit den Augen kenntnisreicher Mitmenschen dauerhaft verborgen und die Colliers verlieren mit der Zeit auch ihren schönen Lüster und somit auch an Wert.

Rainer Fuchs

Wer ein außergewöhnliches Südseeperlen-Collier wünscht, spricht mit Rainer Fuchs. Er gilt weit über Österreich hinaus als eine erste Adresse. Und trotz großer Nachfrage verfügt er über einen großen Bestand. „Viele Colliers sind schon nach drei bis vier Tagen wieder verkauft“, berichtet Fuchs. Die Preise liegen zwischen 4.000 und 100.000 Euro. Nach oben gibt es keine Grenzen. Ähnlich wie Edelsteine werden Perlen nach bestimmten Kriterien beurteilt. Perfekt rund und nahezu fehlerlos sollte eine Perle sein – und die Oberfläche einen glanzvollen Lüster aufweisen. Rainer Fuchs hat sich auf besonders große, runde Südseeperlen in rosé, gold und weiß mit faszinierendem Lüster spezialisiert. „Ich achte zudem auf optimal sortierte Colliers. Und selbstverständlich erhält der Käufer ein Zertifikat von einem anerkannten österreichischen Gemmologen“.

Perlen sind von Natur aus vollkommen

Aber natürlich gibt es auch eine Reihe von Unterschieden zwischen Edelsteinen und Perlen. Einen der wichtigsten erläutert Rainer Fuchs: „Anders als Edelsteine braucht die Perle nicht bearbeitet zu werden. Sie ist in ihrer Form und Oberfläche von Natur aus schön und vollkommen“.

Marokko Design

„Tränen der Götter“ wurden Perlen schon früh genannt. Etwas prosaischer formuliert sind es Geschenke der Natur – und zwar unabhängig davon, ob es sich um Natur- oder Zuchtperlen handelt. Beide entstehen im Inneren der Perlmuscheln. Doch während die Naturperle gleichsam ein Zufallsprodukt darstellt, hilft der Mensch bei Zuchtperlen ein wenig nach. Hierzu wird der Muschel ein Gewebeteil einer anderen Muschel eingesetzt. „Das ist ein äußerst komplizierter Eingriff, der weltweit nur von wenigen Experten ausgeführt werden kann“, erläutert Rainer Fuchs.

Je nachdem, ob es sich um Zuchtperlen mit oder ohne Kern handelt, wird zusätzlich zu dem Gewebeteil noch ein Perlmuttkern eingesetzt. Die auf diese Weise behandelte Muschel wird ins Wasser, also in ihr natürliches Umfeld, gesetzt und über eine Periode von zwei bis sechs Jahren beobachtet und gepflegt. In regelmäßigen Abständen erfolgt eine Reinigung, außerdem gilt es zu prüfen, ob die Lebensbedingungen für die Muschel gut und die Qualität sowie die Temperatur des Wassers optimal sind. Dennoch ist die Zucht letztlich ein natürlicher Vorgang, der sich einer weitgehenden Kontrolle durch den Menschen entzieht. Phänomene wie Algenpest, Taifune und Erdbeben, aber auch die Umweltverschmutzung führen immer wieder zu erheblichen Verlusten. Doch selbst unter idealen Bedingungen erreichen nur zehn Prozent der geernteten Perlen gute Qualität, nur ein bis drei Prozent weisen sehr gute Qualität auf.

Salon Marokko

Das erklärt, neben ihrer Schönheit, den hohen Wert und die hohe Werthaltigkeit von Perlen. Sie sind eben selten und auf geradezu natürliche Weise vor Inflation geschützt. Denn sie lassen sich nicht in beliebigen Stückzahlen erzeugen. Beides zusammen – Schönheit und Seltenheit – hat die Menschen schon früh fasziniert. „Wir wissen aus alten Schriften, dass es schon vor 2.500 Jahren entlang der Küste von Sri Lanka, das früher Ceylon hieß, Perlenfischerei gab“, weiß Rainer Fuchs. Zum Vergleich: Die ersten Aktien wurden Ende des 13. Jahrhunderts ausgegeben.

Nicht nur unter dem Aspekt der Kapitalanlage kommt der Perlenpflege besondere Bedeutung zu. Auf seinen Internetseiten (siehe unten) gibt Rainer Fuchs hierzu konkrete Praxistipps. „Kosmetika wie Parfum, Deodorant-Spray, Hautcreme, Make-up oder Haarspray greifen die Perlsubstanz an“, warnt Fuchs. Daher sollte das Collier erst angelegt werden, wenn die Trägerin Make-up und Frisur beendet hat.

Ein Stück Marokko in Salzburg

Sudseeperlen im Salon Marokko

Seit mehr als zwanzig Jahren beschäftigt sich Rainer Fuchs mit Südseeperlen. Doch damit nicht genug. Der aktive Salzburger handelt unter anderem mit Diamanten aus Tanzania (direkt von der Mine) sowie speziellen Steinen aus Marokko. Gold und Silber aus Tanzania sollen bald hinzu kommen. In Salzburg gründete Fuchs den „Salon Marocain“ – ein kleines, aber faszinierendes Stück Marokko in Österreich. Dort kann man neben wunderschönen arabischen Accessoires und alte Teppiche aus Marokko, den gesamten salon marocain erstehen. In Kürze eröffnet Fuchs darüber hinaus seinen „Couleur de vie“-Laden in Salzburg mit edlen und exquisiten Produkten aus aller Welt – vor allem aus Indien und Arabien.

Sehr wichtig ist für Fuchs soziales Engagement, über das er ebenfalls auf seinen Internetseiten berichtet. „Ich möchte gute Geschäfte mit sozialem Tun kombinieren. Ja, ich bin von dieser Kombination beseelt“. Fuchs hat mittlerweile eine Reihe von sozialen Projekten umgesetzt, so zum Beispiel eine Schule für Straßenkinder in Tanzania, ein Wasser-Reinigungs-Projekt in Kenia, Tanzania und Kamerun sowie ein Familienbeihilfeprogramm in Südindien.

Wenn sich Fuchs mithin als Weltenbürger bezeichnet, so verknüpft er damit nicht nur Geschäfte, sondern in hohem Maße soziale Verantwortung gegenüber den Menschen, die ausgegrenzt sind und keine Zukunftsperspektiven haben. „Sie liegen mir besonders am Herzen“, sagt Rainer Fuchs.

Unser Tipp: Sie interessieren sich für Südseeperlen-Colliers oder andere Kostbarkeiten von Rainer Fuchs? Konkrete Anfragen richten Sie bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Ein Besuch in Salzburg ist bei vorheriger Terminvereinbarung natürlich ebenfalls möglich. Beachten Sie bitte auch unseren Perlenbeitrag in der Rubrik „Diamanten“.

 
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