Freitag, 03. September 2010
Geschrieben von: Michael Brückner   

In welche Uhren sollte der Anleger investieren?

Bild: Lange und Söhne

Die gute Nachricht zuerst:
Mit hochwertigen und gesuchten Uhren kann man in der Tat Geld verdienen. Die schlechte Nachricht: Nur etwa 20 bis 25 Prozent der Nobelticker aus Glashütte und der Schweiz haben Wertsteigerungspotenzial.



Worauf Sie achten sollten, verrät Ihnen unsere Checkliste.

Bild: Dr. Crott
  • Mechanische Zeitmesser mit eigenem Manufakturwerk (statt einem Standardwerk „von der Stange“)
  • Uhren mit Zusatzfunktionen (sogenannte Komplikationen, wie zum Beispiel Chronograph, Mondphase, Ewiger Kalender oder Schlagwerk)
  • Alte Modelle (Vintage-Uhren), zum Beispiel von Rolex, Patek, Omega und Panerai
  • Uhren, zu denen alle Papiere und die Original-Uhrenbox vorliegen.

Wichtige Tipps rund um das Uhren-Investment

  • Um das Potenzial für Wertsteigerungen voll auszuschöpfen, sollte die Uhr nicht oder allenfalls selten getragen werden.
  • Spätestens nach fünf oder sechs Jahren muss eine mechanische Uhr zur Wartung (hohe laufende Kosten beachten)
  • Nur bei vertrauenswürdigen Händlern oder Auktionshäusern kaufen.

Als renommierte Spezial-Auktionshäuser für Uhren gelten Antiquorum, Patrizzi & Co. Auctioneers (beide Genf), Dr. Crott (Mannheim) und für Uhren im mittleren Preissegment Henry’s (Mutterstadt).

Bilder: Brückner

 
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