|
Geschrieben von: Kurt Moritz
|
Die zehn goldenen Regeln des Wein-Investments
Weine können nicht nur dem Connaisseur, sondern auch dem Investor richtig Freude machen. Vorausgesetzt, man entscheidet sich für wirklich gesuchte Gewächse mit Wertsteigerungspotenzial. Wir sagen Ihnen, auf welche Kriterien es ankommt, wenn Sie in Weine investieren möchten.
- Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kauft Weine älterer Jahrgänge, deren Qualität bereits feststeht. Bei einem Kauf „en primeur“, also zum ersten möglichen Kauftermin vor der Flaschenabfüllung, geht man gleichsam eine Wette auf die Zukunft ein.
- Große Flaschen bergen höheres Wertsteigerungspotenzial als die üblichen 0,75-Liter-Bouteillen. Empfehlung: Magnum- oder Doppelmagnum-Flaschen (1,5 bzw. 3 Liter).
- Als wertsteigernd erweisen sich die üblichen Gebinde von 12 Flaschen.
- Bordeaux dominiert. Eine unter Investmentaspekten zusammengestellte Weinsammlung kommt an den großen Roten aus Frankreich nicht vorbei.
- Weininvestoren sollten kompromisslos auf Qualität achten. Der Einsteiger sollte als Mindestbetrag zwischen 10.000 und 12.000 Euro investieren.
- Wer sicher investieren möchte, muss nolens volens auf Parker-Punkte achten. Es macht keinen Sinn, Weine mit einer schlechten Parker-Bewertung zu kaufen, nur weil die Gewächse vielleicht an anderer Stelle positiver beurteilt wurden.
- Ähnlich wie bei einer Kunstsammlung muss ein Weininvestment eine gewisse Streuung aufweisen. Anleger sollten aber nicht in Weine investieren, die auf der Qualitätsskala nicht in der Gruppe der oberen fünf Prozent angesiedelt sind.
- Natürlich braucht ein Investor geeignete Lagermöglichkeiten für seine Schätze.
- Die Marke macht´s. Die großen Namen aus dem Bordeaux, wie zum Beispiel Chateau Pétrus oder Chateau Latour, werden immer höhere Preise erzielen als Weine aus weniger bekannten Häusern.
- Bei angeblichen Schnäppchen ist äußerste Vorsicht geboten: Die Fälscher werden immer dreister!
Die wichtigsten Weinauktionshäuser auf einen Klick finden Sie hier: Wein-Links
Bild: MW
|